Stellungswechsel in NZ
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Ein großer General weiß, dass es in bestimmten Situationen strategisch und taktisch gesehen günstiger ist einen Stellungswechsel vorzunehmen um sich selber in eine bessere Ausgangsposition zu begeben. Auch ist dies anzuraten, wenn man dafür ein paar Hürden überwinden muss. Das macht das Leben doch gleich viel spannender!
Der Hauptgrund für meinen Stellungswechsel war die Tatsache, dass meine Person auf der Arbeit immer mehr verlangt wurde. Es wurde nach dem Animpfen meiner beiden Babys mit Belebtschlamm nötig auch des Nachts in der Uni präsent zu sein um dort nach dem Rechten zu schauen. Zwei neugeborene Reaktoren verhalten sich eben wie Neugeborene! Und glaubt mir, 50 Liter feinsten Schlamm vom Boden und aus den Ecken zu Putzen ist kein Spaß, den man freiwillig zweimal machen möchte!
Der zweite Grund war, dass mein Onkel Thomas, bei dem ich die erste Zeit leben durfte weit mehr für mich getan hat, als ich erwartet habe und ich fand, dass es für mich an der Zeit war meine eigenen Wege zu gehen. Onkel Thomas hat mir zu einem sehr angenehmen und tollen Start in diesem Land verholfen, wofür ich ihm an dieser Stelle bei ihm aufrichtig bedanken möchte!
Die Mission „Stellungswechsel“ konnte beginnen. Folgende Auswahlkriterien für den neuen Standort wurden gestellt:
1. Citynah, um möglichst ohne großen Zeitaufwand zur Arbeit und in die Stadt zu gelangen
2. Günstig, um meine Reisekasse nicht all zu sehr zu strapazieren
3. Ein Bett, eine Dusche sowie eine Heizung sollten schon vorhanden sein
Wie es so ist in Geheimmissionen kommt es meistens anders als man denkt. Über eine Kollegin in der Uni wurde ich auf eine Anzeige bei Trage-Me (dem Neuseeländischen E-Bay) aufmerksam gemacht. Ich rief an und dann ging es schlag auf schlag.
Neue Wohnung gleich zwei Tage später angeschaut. Die neue Vermieterin, Maya, ist eine deutsche, die seit nun mehr als 5 Jahren in Neuseeland lebt und für 2 Monate auf Heimaturlaub fliegen möchte. Für diese Zeit sucht sie einen „Zwischenmieter“ für ihr Zimmer, um keine Finanzprobleme zu bekommen. Dieses ist in Neuseeland nichts Unübliches und stimmte uns beide sehr fröhlich, da unsere Termine genau zusammen passten. Für die Zeit danach hat sie mir das Wohnzimmer und eine Matratze versprochen. Wir wurden uns sofort einig und schlugen ein, der Deal stand.
Was möchte ich mehr?!?
Der Vorstoß in die neue Stellung ward in zwei Etappen getan. Am ersten Tag wurde mit schwerem Gerät und der Hilfe von Onkel Thomas die Feldkiste transportiert. Erleichtert um einige kg gestaltete sich der Hauptvorstoß am darauf folgenden Tag mit leichtem Gepäck als sehr erfolgreich. Ohne nennenswerten Widerstand konnte die neue und gut präparierte Stellung bezogen werden!
Jetzt wohne ich in Grafton, einem Stadtteil von Auckland-City, 15 Minuten lockerer Fußweg zur Uni, in mein Labor. Hier lebe ich mit einem Kiwi und einem Franzosen zusammen in einer Doppelhaushälfte. Ein entspanntes und lockeres Leben ist das mit den Beiden. Der Kiwi, Joseph, ist Dr. und arbeitet im Krankenhaus, was hier gleich um die Ecke ist. Der Franzose, Damian, arbeitet für eine US-Firma und arbeitet meistens des Nachts. Er ist Computeringenieur und arbeitet von Zuhause aus.
Ja meine lieben und das ist mein neues Hauptquartier
Des Nachts kann ich aus meinem Fenster den Skytower sehen, der in der Ferne hell erleuchtet scheint!
Wir haben Palmen im Garten, was kann es schöneres geben
Mein neues Wohnzimmer.
Die neue Küche.
Soweit vom weit gereisten, am Ende der Welt!
Felix